Blogbeitrag vom 21.Januar 2019

PRANA und PRANAYAMA
DEN ATEM FÜHLEN, ÜBEN UND VERTIEFEN!
MIT DEM ATEM DIE ENERGIEN LENKEN!

Prana bedeutet im Yoga die zentrale Lebenskraft, die Lebensenergie. Durch die Arbeit mit dem Atem, Pranayama, erreichen wir die Zusammenführung von Körper und Geist.

Die Kraft des Atems erleben mit der Bauchatmung:
Als Babys und Kleinkinder atmeten wir alle tief in unseren Bauch. Ganz natürlich, ganz sanft fließend und frei.

Später im Laufe unseres Lebens haben wir immer öfter den Atem unbewusst angehalten, in Stressmomenten, bei jeglicher Art von Anspannung.


Wir versuchen dann unsere Emotionen zu unterdrücken und uns zu schützen, indem wir unsere Schultern und den Rücken fest machen (Schutz und Panzer) und machen uns gleichzeitig eng im Brustkorb, ziehen die Schultern hoch und nach vorn, engen somit unseren Herzraum ein, blockieren den natürlichen Strom der Energie. So verlernten wir regelrecht das natürliche Atmen. Doch wir können es wieder erlernen.

Für diese Atemübung setze dich bequem in einen Sitz deiner Wahl. Du kannst dich auf einen Stuhl oder Hocker setzen und die Füße fest mit dem Boden verwurzeln. Du kannst dich in den Halblotus oder einfachen Schneidersitz setzen oder in den Fersensitz, je nachdem, wie es sich für dich richtig und stimmig anfühlt.

Lass dich hier an deinem Platz, in deinem Sitz ankommen.
Schließe die Augen sanft und atme normal und ohne jede Kontrolle weiter.

Mache dir zunächst deinen Atem bewusst. 
Fühle ihm nach.
Lass ihn sanft fließen und schau ihm zu.
Wie strömt er durch die Nase ein?
Wie verlässt er deinen Körper durch den Mund oder die Nase?
Wie tief ist dein Atem?
Wohin fliesst er?
Wie lang ist das Ein-, wie lang das Ausatmen?
Nimm einfach nur wahr.

Sei selbst das Gewahrsein.

Beginne dann mit dem Vertiefen des Atems und lasse ihn bewusst tiefer in deine Lungenflügel hinein strömen. Achte darauf, dass sich dein Brustkorb nicht zu viel hebt. Deine Atmung soll vollständig in den Unterbauch hineinfließen und den Brustkorb durchströmen, aber nicht dort steckenbleiben.

Lege nun deine Hände auf deinen Unterbauch. Die Daumen berühren sich sanft auf deinem Bauchnabel, die Fingerspitzen liegen über dem Schambein zusammen. Der Zwischenraum deiner Hände ist der Ort, in den du nun deinen Atem führst. Bringe all deine Aufmerksamkeit in deinen Unterbauch und beginne mit deiner Atemübung, deinem Pranayama.

Beim Einatmen lasse deinen Bauch ganz weit und weich ausdehnen.
Lass' den Atem dann sanft und fließend wieder ausströmen, indem du nun die Lippen leicht öffnest und deine Bauchdecke einziehst. Du kannst, gerade wenn du ganz neu übst, aktiv mit dem Heben und Senken des Bauches den Atemfluß unterstützen und vertiefen. Je mehr du zunächst ausatmest, je vollständiger du ausatmest, umso tiefer wird auch das Einatmen sein. Atme aktiv aus und passiv ein. Lasse so deinen Atem tiefer und länger werden.

Ziehe aktiv die Bauchdecke ein, atme aus.
Halte dann kurz den Atem.
Fühle die Leere nach dem Ausatmen.
Lass das Einatmen geschehen.
Halte wieder kurz den Atem an.
Fühle hier die Fülle des Atems in dir.
Atme aus, ziehe den Bauch tief ein und hoch.
Halte.
Atme ein, lass den Bauch weit werden.
Halte.
Atme aus,...

Führe so fort in deinem Rhythmus. Erzwinge nichts. Versuche nach und nach, den Atemrhythmus länger und tiefer werden zu lassen.
Mache diese schöne Atemübung zunächst für 3-5 Minuten und verlängere den Zeitraum nach und nach bis zu 20 Minuten.

Ich danke dir und wünsche dir viel Freude beim Atemüben. Namasté

 

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