Blogbeitrag vom 13. November 2020

FREI-SEIN  

Schon seit Jahren warte ich, warten einige von euch mit mir und vielen anderen auf den großen Umbruch unserer Gesellschaftsstrukturen. Wir spürten, dass es so nicht weitergehen konnte. Wir wussten, dass eine ganz große Veränderung vonnöten ist. Wir wollten, dass sich die kollektiven Strukturen von Politik und Gesellschaft wandeln mögen und wir selbst auch im eigenen Leben einiges ändern könnten. Der Wunsch nach einem selbstbestimmten und authentischen Leben wurde uns immer wichtiger und wir spürten, dass die Zeit reif für diese Veränderungen war. Wir glaubten, dass wir vorbereitet sind...!

Im Kleinen haben wir die Veränderung schon ein bisschen gelebt. Vielleicht nur am Wochenende oder in der Freizeit, haben mehr meditiert und uns auf uns selbst konzentriert, auf unsere persönliche Entwicklung. Haben Seminare besucht, uns spirituell weitergebildet, uns mit Gleichgesinnten getroffen.

Und dann kam alles ganz anders! Wir waren nicht vorbereitet! Es traf gerade auch uns so sehr, weil wir glaubten, vorbereitet zu sein..! Und nun?

Was will mir das alles sagen? Warum glaubte ich, ich würde irgendwie verschont? Wieso will ich immer noch festhalten, obwohl ich doch eine Veränderung herbeisehnte?

Auf die ganz große Veränderung kann man sich nicht vorbereiten. Es fehlt die Perspektive dazu. Denn wir wissen nicht, wie es weitergehen wird. Es ist alles offen! Es kann in jede Richtung weitergehen oder besser gesagt, es kann in jede Richtung neu losgehen. 

Wir können daran verzweifeln. Wir können uns als Opfer fühlen. Wir können die Schuld bei anderen suchen. Wir können wütend werden und uns hilflos, ja sogar ohnmächtig fühlen. Alle diese Emotionen zu fühlen, ist wichtig. Und vielleicht sind das einfach die Phasen, die wir durchleben müssen. Aber wir können das Ganze auch anders betrachten. 

Wenn es keine Perspektive gibt, die uns bekannt ist, dann ist alles offen und alles möglich. Und wenn alles möglich ist, dann kann ich völlig neu beginnen und dazu beitragen, dass es gut wird. Jede Veränderung, jede Krise, die wir durchleben, birgt Chancen, wenn wir bereit sind, uns zu wandeln. Und eine Krise dieses Ausmaßes hatten wir noch nicht, somit hatten wir auch noch niemals seit Menschengedenken solch unermeßliche Möglichkeiten wie jetzt.

Dass die gesamte Menschheit gleichzeitig einen so enormen Schritt der Transformation durchleben würde, haben wir vielleicht geahnt oder sogar gehofft, aber dass es so offensichtlich sein würde und mit so profanem Hintergrund, das kam sehr unerwartet. Gleichzeitig können die derzeitigen politischen Maßnahmen aber auch Angst machen.

Doch sollten wir nicht vergessen, dass alles Geschehen viele verschiedene Ebenen hat. Die offensichtlichsten sind nicht immer die wichtigsten. Und wir sollten unsere Energie den Dingen und Ebenen geben, die wir nähren wollen.

Ich glaube, dass es jetzt von größter Wichtigkeit ist, den Fokus zu halten. Fokus auf das unendliche Potential, das sich jetzt zeigt. Natürlich ist -wenn alles möglich ist- auch das Schlimmste möglich. Aber wollen wir uns wirklich dazu verleiten lassen, dies zu stärken, indem wir ihm unsere Aufmerksamkeit und damit unsere Energie geben?

Alle alten Weisen haben uns gesagt, dass wir den Dingen unsere Aufmerksamkeit schenken sollen, die wir uns wünschen, um diese zu nähren. Auch die Religionen wissen, dass unsere größten Befürchtungen uns ereilen, dass uns nach unserem Glauben geschieht und dass wir zu noch Größerem fähig sein werden. Besinnen wir uns auf unsere Gaben und bemerken wir an kleinen Veränderungen, dass wir täglich erschaffen, was wir nähren. Besinnen wir uns auf uns selbst und was wir wirklich wünschen, erleben wir schon einfach, indem wir daran denken, kleine Glücksmomente. Indem wir die Dinge stärken, die wir unterstützen, stärken diese uns.

Die derzeitigen Veränderungen bieten die Chance der persönlichen Entwicklung in kürzester Zeit. Durch Hingabe an den Moment, durch Fokus auf das Wesentliche und durch Liebe und Fürsorge für uns selbst und unser direktes Umfeld können wir in dieser Zeit bestehen und unser Potential entfalten.

Es ist nicht leicht, immer bei sich zu bleiben bei den vielen immer wieder wechselnden und oft widersprüchlichen Nachrichten und Geschehnissen, den Bedrohungen und Gefahren, die uns weißgemacht werden. Weißgemacht, weil auch hier das Prinzip des Nährens gilt. Wenn Politik und Medien Gefahren vermitteln, stärken sie diese. Ich versuche, es als Aufgabe zu sehen, trotzdem in meinem inneren Frieden und meiner Freiheit zu bleiben.

In mir selbst bin ich ja mmer frei. Frei, zu denken, zu fühlen, zu sehen, was ich will. Wenn ich mich selbst und die Menschen in meinem Umfeld liebevoll betrachte, ihre Ängste ernstnehme, dann kann ich auch ihre Andersartigkeit und ihre andere Meinung annehmen. Wenn ich liebevoll auf alles und jeden blicke, wird Liebe sich vermehren und dann wird auch Frieden herrschen. Und wo Liebe und Frieden herrschen, sind wir frei.


Ich danke dir von Herzen für deine Aufmerksamkeit!

 ♥ Namasté Deine ♥ Uma Devi ♥

 

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