Blogbeitrag vom 09. Januar 2021

WIR ERNTEN, WAS WIR SÄEN!

Bestimmt kennst du diesen Satz. Vielleicht kennst du ihn selbst aus der Bibel, oder du hast gehört, wie jemand ihn zitiert hat. Immer wieder lesen wir diesen Satz im Zusammenhang, dass wir Gutes tun sollten, um Gutes zu empfangen.

Ich frage mich derzeit und schon seit längerem, ob wir diesen Satz ausreichend verinnerlicht haben. Ich frage mich, ob wir uns wirklich bewusst sind, dass wir selbst das ernten werden, was wir säen! All' unser Denken und Fühlen hat direkte Konsequenzen und all' unser Handeln wirkt sich auf unsere eigene Zukunft aus. Das, was wir vor einem Jahr getan haben, ist die Ursache für unser Jetzt, für unsere Realität.

Ein NEUES JAHR hat begonnen. Die Karten werden neu gemischt und alles steht uns wieder einmal offen. Hast du die stille Zeit an und um Weihnachten für dich genutzt? Hast du den Jahreswechsel zur inneren Rückschau wie auch Vorausschau und Ausrichtung genutzt? Hast du die Zeit der Rauhnächte bewusst erlebt? Wie immer du das neue Jahr begrüßt hast, bleibe noch ganz offen für alles, was uns dieses Jahr bringen will. Wer willst du sein am Ende dieses Jahres? Wenn du weisst, WER du sein willst, dann weiss dein Herz den Weg! Gehe jeden einzelnen Tag einen Schritt auf diesem Weg. Richte dich immer wieder aus an jedem neuen Tag. Danke am Ende jedes einzelnen Tages für die Geschenke, die du erhalten hast vom Leben.

Es kann sein, dass du die Geschichte, die ich dir heute hier erzählen will, schon einmal gehört oder gelesen hast. Doch ich glaube, wir können sie gar nicht oft genug hören, lesen und verinnerlichen. Deshalb lies sie nochmals sehr bewusst, auch wenn du sie schon kennst.

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die die Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine bzw. ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem etwas bedeute!" ..und "Ich wusste nicht, dass mich andere mögen.", waren die Kommentare. Niemand erwähnte die Listen danach je wieder der Lehrerin gegenüber. Sie wusste deshalb nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit den Eltern ausgetauscht oder diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren offensichtlich glücklicher mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?" Sie nickte: "Ja." Der Mann sprach weiter: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch dabei und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark verunglückt war. Wir dachten, Sie würden es vielleicht erkennen."

Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und wieder auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste, ohne genauer hinzusehen, dass dies das Blatt Papier war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr danken, dass Sie das damals gemacht haben." sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade meines Schreibtisches." Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, seine Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine Liste auch noch," sagte Monika, "sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Irene in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene Liste. "Ich trage sie immer bei mir." sagte sie und fügte hinzu: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt."

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen und weinen musste. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages enden wird und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Wir säen Kritik, Ärger, Wut und wollen Liebe und Mitgefühl ernten. Doch so funktioniert das nicht! Wir sollten den Menschen, die wir lieben und um die wir uns sorgen, sagen, dass sie jemand Besonderes und Wichtiges für uns sind.

Du kannst dies auch ganz einfach tun, indem du diese Geschichte weiterleitest - FÜR EINEN BESONDEREN MENSCHEN! Wenn du dies nicht tust, wird nichts geschehen, du wirst nur einfach eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Schönes zu tun und zu teilen. Wenn du es tust, geschieht ganz sicher etwas, auch dann, wenn du es nicht sofort bemerkst. Doch der Same wird aufgehen. Alles braucht seine Zeit, um zu reifen.

Wir ernten, was wir säen! Wäre doch schön, wenn jeder von uns so einen Lieblings-Zettel für sich hätte.. oder?!

 

Ich möchte dir außerdem noch dieses Video der Amtsantritts-Rede des bolivianischen Vizepräsidenten David Choquehuanca vom 08.11.2020 ans Herz legen, bewusst anzuhören, dich berühren zu lassen und dies gerne ebenfalls zu teilen. Diese verantwortungsvolle und ganzheitliche Sicht eines Politikers kann Einheit herstellen und die Welt heilen. Vergleiche auch ruhig einmal, was du sonst von Politikern an Reden gewohnt bist und womit es dir besser geht..!

Hier ist der LINK: https://www.youtube.com/watch?v=EfqFo_pHK-k

 

Ich danke dir von Herzen für deinen Samen für eine liebevollere Welt.

NAMASTÉ * Deine Uma Devi

 

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